Chancengleichheit schafft Wert – Für Unternehmen und für Frauen

Das Projekt

FairPlusService ist ein kostenfreies Beratungs- und Coachingangebot für Unternehmen aus dem Niedriglohnsektor und deren Mitarbeiterinnen, das ganz im Zeichen von Chancengleichheit und Empowerment steht.

Ziel ist es, Betriebe direkt von der Förderung ihrer weiblichen Angestellten profitieren zu lassen und so einen aktiven Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu leisten. Im Fokus stehen die Förderung und Weiterentwicklung sowie die Stabilisierung von Berufslaufbahnen von geringqualifizierten oder dequalifiziert beschäftigten Frauen und der Aufbau zukunftsweisender Fähigkeiten. Unternehmen gewinnen verlässliche und kompetente Mitarbeiterinnen. Mitarbeiterinnen entwickeln neue Perspektiven und Zukunftspläne.

Der Schwerpunkt des österreichweit angebotenen Programms mit regionalem Fokus liegt auf Branchen wie Handel, Tourismus, Gesundheit, Produktion und Reinigung, denn hier gibt es besonders viele Mitarbeiterinnen, die weniger als 1.460 Euro brutto im Monat verdienen – sie gelten damit als Niedriglohnbeschäftigte.

Vorteile für Unternehmer*innen:

  • Hochwertige und gleichstellungsorientierte Unternehmensberatung durch Expert*innen
  • Individualisierte, branchenspezifische Konzeptentwicklung und Maßnahmenplanung
  • Aufspüren, Fördern und Qualifizieren von unentdeckten Talenten in der Firma
  • Mitarbeiterinnenfluktuation senken und kompetente, engagierte Mitarbeiterinnen binden und qualifizieren
  • Steigerung der Kund*innenbindung durch motivierte und verlässliche Mitarbeiterinnen

Lesen Sie mehr über das Projekt

Wissenswertes

  • (c) Andrea Sojka

    EMPLOYER BRANDING TEIL 1: Wie Personalsuche im niedrigqualifizierten Bereich gelingen kann -

    Einladung an Unternehmer*innen der Region Wien Nord/Weinviertel!

  • ©iStockphoto.com/izusek

    Grundlage des Berichts der auch bei der Pressekonferenz kurz vorgestellt wurde, sind 40 Prozent der bereits erfolgten Unternehmensanalysen. Dabei wurden die erhobenen Unternehmens- und Mitarbeiter*innen-Daten einer quantitativen Gesamtauswertung (Metaanalyse) unterzogen.

  • Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist seit 1957 das wichtigste Finanzinstrument der EU für Sozialpolitik und Investitionen in Menschen. Unter dem Motto „Arbeit, Bildung – Armutsbekämpfung“ zielt er darauf ab, die Beschäftigungs- und Bildungschancen sowie den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der EU nachhaltig zu verbessern.

  • (C) Alex Krischner

    Gerade im Niedriglohnsektor (Reinigung, Service) war Weiterbildung bislang kein Thema, daher konnte FairPlusService hier gezielt neue Impulse setzen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Rehaklinik Bad Erlach „Kokon“, wo der optimale und professionelle Umgang mit Klient*innen im Zuge des Kompakt-Trainings „Erfolgreich kommunizieren“ geübt wurde.

  • (C) Marcel Hagen Studio 22

    „Wir legen großen Wert darauf, dass wir unseren Mitarbeiter*innen eine Stimme und ein Gehör geben“, erklärt Nicole Fröwis, Geschäftsführerin der Stoffhandelsfirma Sperger GmbH in Lustenau, die für die FairPlusService-Ziele von Anfang an zu begeistern war.

Ziele

Förderung der Aus- und Weiterbildung von geringqualifizierten und dequalifiziert beschäftigten Frauen

Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt 
Empowerment: Selbstermächtigung von Frauen fördern

Entwicklung einer Weiterbildungsstrategie im Unternehmen

Chancengleichheit durch gleichstellungsorientierte Unternehmens- und Mitarbeiterinnenberatung fördern

Mitarbeiterinnenfluktuation senken und kompetente, engagierte Mitarbeiterinnen binden und qualifizieren

Verbesserung der Arbeitssituation bildungsbenachteiligter Frauen
Integration von benachteiligten Frauengruppen (z.B. mit Migrationsgeschichte)

Finanzierung

FairPlusService wird durch den Europäischen Sozialfonds und das Bundesministerium für Arbeit finanziert.